Dokumentation Leithe 2009/2010

Wochenbericht 17.02.2010

Am 17.02.2010 erfolgte die erste Probeaufführung der Theaterstücke beider Klassen der Leitherschule. Damit sich die Kinder mit der Bühne, auf der die Aufführung am 24.02 stattfinden wird, vertraut machen konnten, wurde auch diese Probe erstmalig in der Aula durchgeführt. Um aufkommende Langeweile auszuschließen entschieden sich die Lehrkörper und Studentinnen dafür, mit den beiden Klassen einzeln und nacheinander zu proben. Die jeweils andere Gruppe nahm derweilen am Schulunterricht teil.

Die Ablauf der ersten Probe stellte sich wie folgt dar: Die Kinder, die im jeweiligen Akt keine Rolle ausfüllten, stellten das Publikum dar und setzten sich im Halbkreis um die Bühne. Da alle Kinder sehr gespannt waren, verhielten sich alle ruhig und rücksichtsvoll. Die Kinder, die auf der Bühne standen bemühten sich in Richtung des Publikums zu blicken und möglichst laut und deutlich zu sprechen. Dabei stellte sich heraus, dass viele der Schülerinnen und Schüler bereits sehr textsicher waren, andere aber noch kleine Probleme mit ihrem Text hatten. Alle Kinder nahmen sich aber fest vor, sich mehr Textsicherheit anzueignen.

In kurzen Diskussionsrunden wurde zusammengefasst, wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen z. B., die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen und Gestehen mehr Ausdrucksstärke zu verleihen und was schon besonders gut klappte.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Probe ein Erfolg war, die den Kindern Spaß machte und bei der sie Sicherheit bezüglich der Aufführung erlangen konnten.

                                                                                                                                 Lindner

 

   

Wochenbericht vom 10.02.2010 (Mittwochsgruppe)

Zu Beginn der Stunde spielten wir das Spiel „U-Boot“, das der Klasse inzwischen bekannt ist und deshalb kaum noch angeleitet werden musste. Leider haben sich zwei Kinder nicht am Spiel beteiligt.

Danach teilten wir die Kinder in zwei Gruppen auf, wobei wir zuerst die Kinder, die im ersten Akt spielen, in der Klasse am Text arbeiten ließen und die anderen Kinder im Nebenraum die Gewürzsäckchen und die Schürzen für die Händler fertig stellten. Danach tauschten wir die Gruppen, so dass alle Kinder sowohl an der Textarbeit als auch an der Bastelarbeit teilnehmen konnten. Für die Textarbeit des zweiten Akts räumten wir etwas mehr Zeit ein, da dieser Teil deutlich länger ist.

Besonders erfreulich an der Arbeit mit den Kindern des ersten Akts war, dass der Darsteller des Till Eulenspiegels seinen Text so gut gelernt hatte, dass er ihn am Ende auswendig ohne Hilfe der Mappe aufsagen konnte. Trotzdem muss mit ihm noch an der deutlichen Aussprache gearbeitet werden.

Die meisten Kinder im zweiten Akt beherrschen ihren Text inzwischen auch gut. Es war bei den Stellproben etwas problematisch, dass so viele Kinder auf der Bühne sein müssen. Wir versuchten, das zu lösen, indem wir die ersten Sprecher nachdem sie an der Reihe waren am Bühnenrand auf den Boden setzten. Für die Kinder mit wenig Text war es allerdings anstrengend, die ganze Zeit ruhig zu bleiben und nicht zu stören.

Insgesamt nimmt das Stück langsam wirklich die Gestalt eines Theaterstücks an und es müssen in der kommenden Woche hauptsächlich die Standorte der Kinder im Theaterstück und die Auf- und Abgänge geprobt werden.

- Christine Asholt
   

Wochenbericht: Montag 8. Februar 2010

Da die Aufführungen der Theaterstücke in greifbare Nähe gerückt ist wollten wir einen Gesamtdurchlauf des Theaterstücks probieren. In den letzten Wochen haben die Kinder fleißig an ihren Kostümen genäht. Um einen Überblick über die "Kostümlage" zu bekommen haben wir am Anfang jedes Kind aufgerufen, nach seiner Rolle gefragt und das entsprechende Kostüm zugeteilt. Es stellte sich heraus, dass fast für alle Kinder die Kostüme bis auf einige Kleinigkeiten fertiggestellt waren. An den Erzählerhüten fehlen noch die Gummis, hier und da musste eine Tasche an einem Kostüm neu gefestigt werden. Leider wurden die gesammelten Accessoires zu den Kostümen (Mäntel und Westen) nicht so gerne angenommen. Nachdem wir allen Kindern in ihre Kostüme geholfen haben. Bekam jedes Kostüm einen Aufkleber mit dem Namen des Kindes.

Nachdem alle Kinder eingekleidet und die Kostüme mit Namen versehen waren haben wir uns im Stuhlkreis gesammelt und eine Leseprobe gemacht. Einige Kinder konnten ihren Text schon auswendig, andere müssen bis zur Generalprobe nochmal in den Text gucken. 

Nach der Leseprobe sollte die geplante Durchlaufprobe stattfinden. Szenenweise haben wir die beteiligten Kinder in die Mitte des Kreises gerufen. Die entsprechende Szene wurde teilweise frei, teilweise mit Text gespielt und von uns mit konstruktiver Kritik kommentiert. Besonders die Stellen in denen alle Kinder etwas gemeinsam zu sagen haben waren eine Herausforderung.

Am Ende der Stunde mussten noch einige Organisatorische Dinge geklärt werden. In den Wochen bis zur Generalprobe bastelt die Klasse Schilder die während der Vorstellung benutzt werden und den Anhänger für die Bürgermeisterkette.

Wir haben uns vorgenommen eine Musik für die Umbauwechsel zwischen den Szenen und den zwei Stücken zu besorgen und den Termin für die Generalprobe auf Dienstag den 23.Februar 2010 gelegt.

- Sarah Füsgen
   

Bericht vom 01.02.2010 (Montagsgruppe)

Diese Woche haben wir die Klasse wieder in 2 Gruppen geteilt: in eine Nähgruppe, die an den Kostümen weiter gearbeitet hat, und in eine Textgruppe.

Die Kinder in der Textgruppe wechselten wir insgesamt dreimal, sodass immer die Kinder in ihr waren, die in der jeweiligen Szene vorkommen. So konnten wir den Text aus dem ersten Akt und aus den ersten zwei Szenen des zweiten Akts üben. Aufgefallen ist dabei, dass die Kinder in den Hauptrollen ihren Text schon ziemlich sicher beherrschen und außerdem auch schon überzeugend die Figuren gestisch und mimisch darstellen. Auch die Kinder, die im ersten Akt vorkommen, konnten ihren Text während der Probe weitestgehend auswendig lernen. Schwieriger war es jedoch mit den zwei Szenen im zweiten Akt, da hier Kinder vorkommen, die große Probleme im Lesen haben. Diese Kinder bedürfen in den folgenden Wochen wohl einer gezielten Förderung.

In der Nähgruppe konnten schon einige Kostüme fertig gestellt werden, und an ein paar Kostümen fehlen nur noch ein paar Flicken, die aufgenäht werden müssen, sodass diese Arbeit nun auch schon fast fertig ist.

Durch den Wechsel der Gruppen kam eine gesunde Abwechslung für die Kinder zustande, sodass während der gesamten Zeit überaus motiviert blieben.

- Svenja Brinkmann
   

Wochenbericht vom 27. Januar 2010 (Mittwochsgruppe)

Als wir heute zur Leitherschule kamen, trafen wir auf ein ungewöhnliches Bild, denn der Schulhof war leer. Wir dachten erst, dass wir zu spät seien, aber nein, aufgrund der Wetterlage mussten die Schüler im Gebäude bleiben, da der Schulhof mit einer dicken Eisschicht überzogen war. Die Kinder tobten auf dem Flur, einige saßen am Computer und manche lasen.

Nachdem sich zum Unterrichtsbeginn alle Kinder auf ihren Sitzplätzen eingefunden hatten, erklärten wir ihnen kurz die heutige Struktur des Theaterprojekts, damit sie wussten was sie erwartet um hinterher wie gewohnt, miteinander ein Aufwärmspiel zu spielen – Zip Zap. Dieses war den Schülern aus unserem zweiten Unterrichtsbesuch bekannt und es schien ihnen genau so viel Freude zu bereiten wie beim letzen Mal.

Anschließend teilten wir die Klasse in zwei Gruppen auf.

  • Gruppe 1: Bestand aus allen SuS die im ersten Akt eine Rolle spielen
  • Gruppe 2: Bestand aus allen SuS die eine Rolle im 2. Akt übernehmen 

Dann sollten die Gruppen, wie es ihnen bereits vertraut ist, zwischen Textarbeit und Handwerksgruppe rotieren. Wobei die Handwerksgruppe nochmals in eine Bastel- und Nähgruppe aufgeteilt wurde.

Melanie Heinz betreute heute die Bastelgruppe und fertigte mit den Kindern die Groschen aus Pappe und Goldpapier an. Christine Asholt sowie Nadine Hecker nähten, zusammen mit den Kindern, für die Händler in unserem Theaterstück, Schürzen aus Küchentüchern.

Ich beschäftigte mich heute, mit der Textarbeitsgruppe. Da die Kinder sich heute in der Pause nur drinnen austoben konnten, schienen mir einige etwas unausgeglichen und deswegen war ich glücklich darüber, dass mir Frau Baumgart tatkräftig zur Seite stand.

Nachdem ich darüber informiert wurde wer nun welche Rolle übernimmt, gingen wir zunächst mit beiden Gruppen jeweils den entsprechenden Akt durch. Es wurde erneut auf Betonungen hingewiesen und schließlich improvisierten wir ein kleines Theaterstück im Klassenraum. Einige Kinder hatten bereits in der vergangenen Woche fleißig ihren Text geübt und versuchten sich schon in Gestik und Mimik. Andere wiederum schafften Requisiten herbei um unser kleines Stück lebendiger zu gestalten. Insgesamt hat mir die Textarbeit zusammen mit den Kindern viel Freude bereitet und ich kann es kaum abwarten, wie letztlich das Ergebnis wohl aussehen mag.

Zum Ende unserer Stunde, fanden sich wieder alle Kinder im Klassenraum ein und wir konnten ihnen noch ein kleines Feedback zum heutigen Verlauf geben.

- Jenny-Ann Koottanickal
   

Wochenbericht vom 25.01.2010 (Montagsgruppe)

An diesem Morgen war leider nichts so geregelt, wie es sonst immer war. Aufgrund der Wetterverhältnisse kamen Frau Lindner und ich eine Viertelstunde zu spät an der Schule an. Die anderen Studentinnen haben noch mit allen Mitteln versucht, die Schule zu erreichen, aber der Bus fuhr leider nicht mehr durch die verschneite Gegend.

Die Klassenlehrerin hatte an diesem Morgen also schon mal den Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern begonnen und einige organisatorischen Dinge mit ihnen besprochen.

Nachdem Frau Lindner und ich endlich in der Klasse eintrafen, haben wir direkt mit dem Nähen der Kostüme weitergemacht. Das Spiel, das wir sonst immer mit den Schülerinnen und Schülern zu Beginn der Stunde spielen, haben wir ausgelassen, da schon genug Zeit verstrichen war.

Da wir nur zu zweit waren, haben wir an diesem Tag die Gruppen zwischendurch nicht gewechselt. Die Schülerinnen und Schüler haben also die ganze Zeit an ihren Kostümen genäht. Die Schüler haben auf ihre Flanellhemden Stoffreste aufgenäht und die Schülerinnen mussten ihre Kleider ebenfalls mit Stoffresten mittelalterlich gestalten.

Kurz vor dem Unterrichtsende konnte man bei den Schülerinnen und Schülern merken, dass sie keine Lust mehr hatten zu nähen. Die Abwechslung, die wir sonst immer durch eine andere Gruppe erreicht hatten, war diesen Morgen leider nicht gegeben.

Nachdem wir nach der Stunde noch einmal über den Stundenverlauf gesprochen hatten, haben wir gemerkt, dass man, bevor man bei einem nächsten Projekt wieder etwas mit den Schülerinnen und Schülern näht, eine kurze Unterrichtseinheit zum Thema „Nähen“ durchführen könnte. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler lernen, dass man den Faden vernähen muss, damit dieser nicht wieder ausriffelt. Da wir diese Unterrichtseinheit ja nicht mit den Schülerinnen und Schülern durchgenommen hatten, mussten wir immer wiederholen, dass sie erst drei Mal auf der Stelle nähen müssen, bevor sie anfangen, den Flicken auf den Stoff zu nähen.

- I. Stevens
   

Wochenbericht vom 20.01.2010 (Mittwochsgruppe)

In der zweiten Stunde nach den Ferien ging es weiterhin darum, in Gruppen verschiedene Vorbereitungen für das Theaterstück zu tätigen. Heute war es jedoch zum ersten Mal so, dass die Kinder in drei kleine Gruppen eingeteilt wurden und diese dann auch nicht mehr verlassen haben. Das bedeutet, dass die Gruppen heute zum ersten Mal nicht rotierten.

Zu Beginn sangen wir erneut das Lied "Ach wie bin ich müde", wie auch schon in der letzten Woche. Man hat gemerkt, dass zumindest die meisten Kinder sich noch an das Lied erinnern konnten, denn heute sangen sie schon deutlich lauter mit als in der letzten Woche.

Im Anschluss daran teilten wir dann die Gruppen ein. Die Kinder, die keine Sprechrolle haben, durften das Bühnenbild zu Ende malen. Die restlichen Kinder wurden nach erstem und zweitem Akt aufgeteilt, sodass es zwei Textgruppen gab. Dann setzte ich mich mit meiner Gruppe aus dem zweiten Akt in einen Stuhlkreis und ging mit ihnen das Theaterstück durch.

Zuerst lasen wir den Text noch einmal, damit die Kinder wieder wissen, was sie wo sagen und wie sie es sagen können. Danach lasen wir ihn erneut, nun jedoch mit mehr Betonung und die Gewürzhändler(innen) und der Till Eulenspiegel standen sogar auf und versuchten, sich schon einmal ein wenig in ihre Rollen hinein zu versetzen.

Dies hat sehr viel Spaß gemacht, da alle Kinder mitgemacht haben und sich bemüht haben, alles richtig zu machen. Demnach klang dieser Durchgang schon viel professioneller!

Nun wurde es jedoch ein wenig zu langweilig, immer nur den Text zu lesen, also überlegten wir, wie man die verschiedenen Charaktere wohl darstellen könnte. So stellten sich die Kinder einen Eulenspiegel als lustigen und ausgeflippten Kerl vor und die Bürger als dickbauchige ältere Herren. Alle hatten viel Spaß dabei, da die Kinder auch zeigen durften, wie die verschiedenen Charaktere sich wohl verhalten könnten. Jeder hatte eigene Ideen, weshalb wir im Anschluss versuchten, all diese Ideen zu berücksichtigen und den zweiten Akt noch einmal durchspielten. Dieses Mal sollten sich jedoch alle Kinder hinstellen und sich ihren Rollen entsprechend bewegen. Es machten wirklich alle mit, auch wenn ein oder zwei Kinder erst etwas aufgefordert werden mussten. Doch sie alle bemühten sich sehr und am Ende sah es schon fast wie eine Art Theaterstück im Klassenzimmer aus, denn die Gewürzhändlerinnen hatten sich eine Art Stand aufgebaut und auch unser Till Eulenspiegel sprang fröhlich durch die Klasse und lernte dabei sogar schon einen Teil des Textes auswendig!

Somit kann ich eigentlich nur festhalten, dass es eine erfolgreiche Stunde war, in der die Kinder sich alle gegenseitig motivieren konnten und in der alle Kinder auch gezeigt haben, dass sie wirklich Spaß und Lust an der ganzen Sache haben!!! Auch die beiden anderen Gruppen (Malgruppe und erster Akt-Gruppe) kamen zu ähnlichen Resultaten.

Insgesamt waren wir also alle froh, dass es mal wieder eine sehr erfolgreiche Woche gewesen ist, in der wir vieles geschafft haben.

- Hecker
   

Wochenbericht vom 18.01.10 (Montagsgruppe)

In dieser Woche ging es im Besonderen darum bereits begonnene Projekte mit den Kindern abzuschließen oder weiterzuführen. Da es zu Beginn der beiden Unterrichtsstunden weiteren Klärungsbedarf bezüglich der Vergabe der Nebenrollen gab verzichteten wir auf ein Begrüßungsspiel und stellten anstatt dessen sicher, dass jedem Kind eine passende Rolle zugewiesen werden konnte.

Nach dieser kurzen Diskussionsphase begann die Gruppe der Kinder, die nur eine kleine Rolle im Theaterstück spielen wird, mit der Fertigstellung der Bühnenbilder. Hierbei ging es darum, die bereits auf Tapete gemalten Gebäude mit schwarzer Farbe zu umranden, um sie stärker hervorzuheben und sie bei der Aufführung des Theaterstücks auch von weitem gut erkennen zu können. Da die Kinder bei dieser Aufgabe mit sehr viel Enthusiasmus dabei waren, konnte dieses Projekt heute abgeschlossen werden und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit der Anfertigung der Kostüme. Aufgabe der Kinder war es Kleider, für die Bürgerinnen, zu nähen. Im Anschluss daran verzierten die Kinder die Kleider sowie die Hemden für die Bürger mit Flicken. Auch diese Arbeit schien den Kindern viel Spaß zu machen und auch beim späteren Aufräumen der Materialien halfen alle Kinder mit.

Die dritte Gruppe befasste sich mit der Textarbeit der Hauptrollen; des Till Eulenspiegels und des Bürgermeisters. Auch in dieser Gruppe arbeiteten die Kinder konzentriert mit und es waren deutliche Verbesserungen bezüglich der Textsicherheit und der Darstellung von Gestik und Mimik zu erkennen.

- Lindner
   

Wochenbericht vom 13.01.2010 (Mittwochsgruppe)

Heute haben wir die Stunde damit begonnen, dass wir das Lied „Ach, wie bin ich müde“ mit Bewegungen gemeinsam gesungen haben. Die Kinder haben sich daran rege beteiligt und gut mitgemacht.

Da wir mit der Klassenlehrerin die Rollenverteilung besprechen mussten, haben wir im Anschluss noch zwei Runden „U-Boot“ gespielt.

Danach wurde die Klasse wieder in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die eine Gruppe Text- und Schauspielübungen durchführte und die andere Gruppe das Bühnenbild weiter bearbeitete. Nach der Hälfte der Arbeitszeit wurde gewechselt, so dass alle Kinder sich an beiden Gruppen beteiligen konnten.

Die Arbeit in der Malgruppe hat sehr gut funktioniert, die Verteilung der Aufgaben sowie die Durchführung liefen ruhig ab und auch die Ergebnisse waren gut gelungen. Das Bühnenbild ist jetzt bis auf einige Details fertig gestellt und sieht nach dem Malen der Konturen viel besser aus als zuvor. Auch das Aufräumen hinterher hat gut geklappt. Lediglich in der zweiten Gruppe haben sich drei Kinder abgesondert und nicht mitgeholfen, so dass sie gegen Ende zurück in die Klasse geschickt wurden.

Insgesamt war es ein gelungener Tag und auch die Textarbeitsgruppe war mit der Arbeit der Kinder zufrieden.

- Christine Asholt
   

Wochenbericht vom 11.01.2010 (Montagsgruppe)

Den Einstieg gestalteten wir erneut mit dem Spiel „Till Eulenspiegel und die Bürgermeister“ (s.u.), da die Schüler und Schülerinnen beim letzten Mal besonders viel Spaß dabei hatten. Auch dieses Mal verlief das Spiel sehr gut und die Schüler und Schülerinnen lagen beim Erraten fast immer richtig.

Anschließend teilten wir die Klasse in zwei Gruppen ein. Eine der beiden Gruppen beschäftigte sich unter Anleitung von Frau Lindner mit dem Text, die andere Gruppe widmete sich mit Unterstützung von Frau Stevens und Frau Ecker den Kostümen.

Da die Besetzung für die beiden Hauptrollen Till Eulenspiegel (2 Kinder) und Bürgermeister (1Kind) nun feststehen, wurde intensiv und erfolgreich mit den drei Schülern/Schülerinnen in der Kleingruppe geübt. Es wurde deutlich, dass die Schüler und Schülerinnen sich auch schon in ihrer Freizeit selbstständig mit ihren Textpassagen auseinandergesetzt hatten. So konnten sie einen Großteil ihres Textes schon auswendig.

Für die Rolle der Bürger und Bürgerinnen gestalteten die anderen Schüler und Schülerinnen Flanellhemden und Kleider mit Flicken. Die Flanellhemden hatten einige Schüler und Schülerinnen von zu Hause mitgebracht; die Kleider nähten die Schüler und Schülerinnen aus alter Bettwäsche zusammen. Beim Nähen zeigten sie viel Geschick.

In einer kurzen Abschlussrunde wurden die Ergebnisse präsentiert und gewürdigt.

- Ecker
   

Seite 1 von 2