Dokumentation Leitherschule 2010/2011
Protokoll zur Sitzung vom 25.03.2011 (Aufführung für die Eltern)
Am 25. März war der lang ersehnte Tag der Aufführung des Theaterstücks „Der Germanenjunge Siegfried in einer römischen Stadt (Colonia Ulpia Traiana") gekommen. Nachdem die Kinder der Theater-AG das Stück am Vormittag bereits für die Schulkinderkinder der Leitherschule aufgeführt hatten, fand am Nachmittag die Premiere für die Eltern, Geschwister und Großeltern statt.
Um 17.00 Uhr hatten sich die neugierigen Zuschauer auf ihren Plätzen in der Aula eingefunden und freuten sich auf die Vorstellung. Viele stolze Eltern haben extra Kameras mitgenommen, um die Aufführung aufzunehmen und um Fotos zu machen.
Hinter den Kulissen wurden inzwischen die letzten Vorbereitungen getroffen und nachdem alle Kinder ihre Kostüme angezogen und in ihre Rollen geschlüpft waren, konnte das Schauspiel beginnen.
Es war eine sehr schöne, gelungene Aufführung. Die Kinder konnten ihre Texte sicher und haben laut und deutlich gesprochen. Sie haben ihre Rollen wunderbar gespielt und hatten sichtlich Spaß.
Das Publikum war sehr begeistert und applaudierte kräftig. Als Zugabe sangen die Kinder abschließend noch einmal das Lied „Nimm einen Stein und wirf ihn die Vase".
Protokoll zur Sitzung vom 25.03.2011 (Aufführung für die Klassen)
Um 10.20 Uhr trafen sich die Studenten, um letzte Vorbereitungen für die Aufführung zu treffen. Wenige Minuten später trafen auch schon die ersten Kinder ein und die Studenten halfen ihnen die Kostüme anzuziehen. Die Schüler waren zu diesem Zeitpunkt sehr aufgeregt und die letzte halbe Stunde vor der Aufführung war etwas hektisch, aber trotzdem klappte alles. Um kurz vor elf kamen dann die ersten Zuschauer. Das Publikum setzte sich zusammen aus den Schülern der verschiedenen Klassen der Leitherschule. Die Aula der Leitherschule war voll besetzt. Das Theaterstück begann pünktlich um elf Uhr und dauerte eine halbe Stunde. Zuerst waren die Kinder im Publikum und hinter der Bühne ruhig, dann wurde es zwischenzeitlich etwas lauter und die Lehrpersonen und Betreuerinnen mussten des Öfteren die Kinder ermahnen leise zu sein. Während des Stücks unterliefen den Schauspielern einige natürliche Fehler durch ihre Aufregung. Kleine Versprecher und kleine Abänderungen im Verlaufs des Stücks. Im Großen und Ganzen lief die Aufführung aber sehr gut und das Publikum applaudierte lautstark. Zum Schluss erhielten die Studenten als Dankeschön von den Schauspielern weiße Rosen. Die Bühne wurde anschließend wieder für den ersten Akt hergerichtet und die Requisiten im Nebenraum geordnet zurecht gelegt. Die Aufführung für die Familien war für 17 Uhr angesetzt.
Protokoll vom 25.03.11 (Generalprobe)
Am Donnerstag, den 25. März, trafen wir uns mit den Kindern wie immer in der Aula, um die Generalprobe durchzuführen. Zuerst wurden die Bühnenbilder aufgehängt, die dazugehörigen Säulen aufgestellt und die notwendigen Requisiten bereitgestellt. Als die Schüler und Schülerinnen in der Aula versammelt waren, halfen wir ihnen in ihre Kostüme zu schlüpfen. Dabei stellten wir fest, dass die Tuniken etwas kürzer sein mussten, da sie zu lang waren und die Kinder up und zu darüber stolperten. Außerdem stellte sich noch ein Problem heraus: ein Kind war krank und so mussten zwei anderen Kinder die Rollen der Sklavin und des Bären übernehmen. Das ging aber problemlos. Nach einiger Zeit positionierten sich die SchülerInnen auf den von uns zugewiesenen Plätzen und spielten das Theaterstück einmal komplett durch.
Während der Generalprobe fand auch eine Videoaufnahme statt, die vom Herrn Haupt durchgeführt wurde. Er machte auch einige Fotos von den jungen „Schauspielern". Vor der Generalprobe besprachen wir mit den Kindern noch mal wie wichtig es ist, laut, langsam und deutlich zu sprechen und worauf man noch bei der Aufführung achten sollte.
Obwohl es bei der Generalprobe an einigen Stellen etwas länger dauerte, dennoch verlief diese sehr professionell und ohne nennenswerte Komplikationen. Die Videoaufnahme ist ein Beweis dafür, wie sehr sich die Kinder anstrengten. Im Großen und Ganzen waren wir mit ihrer Leistung sehr zufrieden.
Am Ende halfen wir den SchülerInnen ihre Kostüme auszuziehen und versahen diese jeweils mit Namen, um am nächsten Tag nicht durcheinander zu kommen. Nachdem alles für die Aufführung vorbereitet war, verabschiedeten wir uns und waren zuversichtlich, dass es alles gut ablaufen wird.
- Tatyana Prawez
Stundenprotokoll zum 18.03.2011
Wir begannen die Theater-AG mit einer Vorbesprechung, bei der nur wir Studenten anwesend waren. Es stellte sich heraus, dass die Schilder, die zu Beginn eines jeden Aktes über die Bühne getragen werden, verschwunden sind. Wir beschlossen also, diese in der heutigen Sitzung schnell noch einmal neu anzufertigen. Die Bühnenbilder, nach denen wir in der Woche davor gesucht hatten, waren glücklicherweise wieder vollständig aufgetaucht. Wir hielten es aber für sinnvoller, erst bei der Generalprobe mit ihnen zu arbeiten, damit wir uns an diesem Tag nur auf die Kinder, ihre Kostüme und die Requisiten konzentrieren konnten. Danach begann die AG offiziell und die Kinder kamen.
Wir fingen mit den Vorbereitungen für die Probe des Stückes an; Kostüme wurden verteilt, angezogen und gegebenenfalls gekürzt. Die Requisiten wurden hinter der Bühne bereit gelegt. Danach teilten wir den Kindern mit, dass wir nun das komplette Stück noch einmal durchgehen wollen und dass sie versuchen sollen, ihren Text möglichst frei, deutlich und laut zu sprechen und darauf zu achten, hinter der Bühne leise und konzentriert zu bleiben. Wir Studenten teilten uns in Zuschauer, Souffleusen und Helfer für hinter der Bühne auf.
Das Stück wurde einmal komplett durchgespielt.
Es lief recht gut, ab und zu hatten einige Kinder noch Probleme mit ihren Texten und damit, darauf zu achten, während des Spielens den Zuschauern zugewandt zu bleiben. Insgesamt klappte es aber schon besser als in der vorherigen Woche.
Wir beendeten die Sitzung mit einer Nachbesprechung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die Kinder bis zur Generalprobe versuchen sollten, ihre Rollen noch mit Hilfe von Gestik und Mimik zu verfeinern, ihren Text zuhause nochmals laut zu üben und daran zu denken, für die nächste Probe passende Kleidung mitzubringen (weiße oder kurze Hosen, weiße Sweatshirts oder T-Shirts, naturfarbene Sandalen). Außerdem wurde darum gebeten, dass es hinter der Bühne noch leiser zugehen muss.
Die nächste Sitzung der Theater-AG ist die Generalprobe des Stückes am 24. März.
Protokoll zum 11.03. 2011
Die Sitzung begann dieses Mal anders als in den Wochen zuvor. Normalerweise gibt es zu Anfang immer ein kleines Spiel für die Kinder und wir singen gemeinsam unser „Vasenspiel-Lied".
Heute mussten wir unseren gewohnten Ablauf ändern. Die Schülerinnen und Schüler durften ihre Kostüme und Requisiten anprobieren, die wir in den letzten Wochen gemeinsam erstellt haben. Bei einigen Kostümen haben wir festgestellt, dass diese noch ein wenig umgeändert werden müssen, da sie manchen Kindern etwas zu groß sind. Das dürfte aber kein Problem sein, denn es sind wirklich nur minimale Änderungen, die vorgenommen werden müssen.
Daraufhin haben die Kinder alle drei Akte probeweise aufgeführt und wurden dabei durch unsere Hilfestellung unterstützt.
Für uns Studenten war es wichtig zu beobachten, wie wir die Bühnenbilder und Requisiten am besten platzieren und aufstellen, damit bei der Aufführung alles reibungslos klappt. Außerdem haben wir untereinander aufgeteilt, wer welche Aufgabe am Tag der Aufführung übernimmt, (z.B. Souffleuse, Bühnenbild aufstellen, etc.)
Worauf wir heute auch ganz besondern Wert gelegt haben, war ob die Kinder ihren Text auswendig können. Leider mussten wir feststellen, dass dies nicht bei allen der Fall war. Es gibt durchaus Schülerinnen und Schüler, die ihren Text schon relativ gut aufsagen und spielerisch untermalen können, jedoch gab es mindestens genauso viele, die das nicht beherrschten. Nun hoffen wir natürlich, dass sich das bis zu unserer Aufführung verbessert, denn bis dahin sind es nur noch zwei Wochen.
Zum Schluss wurde den Kindern noch mal aufgegeben ihren Text und die dazugehörigen Einsätze sorgfältiger zu üben. Des Weiteren haben wir noch mal gemeinsam geklärt, wie sie sich während der Vorstellung verhalten müssen, wie z.B. möglichst konzentriert bei der Sache zu sein, andere nicht abzulenken und sich selbst auch nicht ablenken lassen. Damit war unsere Sitzung dann beendet.
- Tina Plasto
9. Protokoll: 25.02.2011
Nach einem kurzen Aufwärmspiel zum Thema Römer, übten wir mit den Kindern noch einmal das ihnen bekannte „Vasenspiel-Lied". Alle Kinder können den Text schon auswendig sowie auch die Melodie. Danach haben die Kinder sich in drei verschiedenen Gruppen zusammen gefunden. In der ersten Gruppe wurde der 3.Akt intensiv geübt. Die Kinder haben ihre Texte vorgetragen und es wurde auch schon angefangen verschiedene Abläufe auf der Bühne einzuüben, während die andere Gruppe die Texte der Vor- und Nachrede geübt hat. Hierbei gab es noch leichte Probleme bei zwei Kindern, deshalb werden auch die Eltern informiert und die Texte werden noch gezielt geübt in den nächsten Wochen. Die andere Gruppe wiederum bastelte Münzen und einige Studenten stellten noch die restlichen Requisiten fertig, wie den Bärenkopf und die Römerhelme. Im anschließenden Reflexionsgespräch unter den Studenten wurde entschlossen, die Theater-AG nächste Woche am 4.03.2011 ausfallen zu lassen, aufgrund der anstehenden Karnevalsfeier in der Schule. Es wurde besprochen, dass die Generalprobe voraussichtlich am 23.3 oder am 24.3 stattfinden wird. Da noch die Einladungen für die Familien der Kinder verfasst werden müssen, wurde diese Aufgabe auch zugeteilt.
8. Protokoll: 18.02.2011
Wir starteten das heutige Treffen der Theater AG mit dem Konzentrations- und Bewegungsspiel „Von Zwergen, Riesen und Menschen". Das fanden die Kinder recht witzig.
Nach einem kurzen Resümee der letzten Woche teilten sich die Kinder wieder in Gruppen auf.
Die „Textgruppe" übte heute den zweiten Akt. Dieses klappte schon so gut, dass zum Teil ohne Hilfe der Texte mit Auf- und Abgang geprobt werden konnte. Einige Kinder müssen den Text noch intensiver üben, denn die Aufführung ist für den 25. März 2011 geplant.
Auch die „Requisitengruppe" ist mit der Erstellung der benötigten Requisiten fast fertig. Heute gestalteten die Kinder den Thron des Bürgermeisters.
In der „Kostümgruppe" wurden die angefertigten Helme und die Maske für den Bären von den Kindern angemalt.
Leider musste die „Kulissengruppe" einen Rückschlag hinnehmen. Zwei der in der letzten Woche gestalteten Säulen wurden unter der Woche beschädigt und müssen neu angeschafft und gestaltet werden. Das finden wir sehr schade, da der finanzielle und zeitliche Rahmen doch begrenzt ist. Wir hoffen, dass sich dies nicht wiederholt. Die Kinder sind mit Spaß und Eifer bei der Sache, die mutwillige Beschädigung der Säulen wirkt demotivierend.
Am kommenden Freitag sollen die letzten Gestaltungsarbeiten abgeschlossen werden, so dass ab dann eifrig mit den angefertigten Materialien geprobt werden kann.
- Petra Jäger
7. Protokoll: 11.02.2011
Da die Kinder das Lied für das Theaterstück bereits sehr gut können, haben wir diese Stunde mit einem kleinen Aufwärmspiel (Obstsalat abgewandelt auf Soldaten, Römer und Germanen) begonnen. Im Anschluss an das Spiel teilten wir die Kinder auf die Gruppen Bühnenbilder, Requisiten und Kostüme auf. Auf Grund der Zeugnisausgabe waren anfangs nur fünf Kinder anwesend, sodass wir beschlossen haben, an diesem Tag keine Textarbeit zu machen.
Die Gruppe Bühnenbilder hat die Säulen sowie die Bühnenbilder weiter bemalt. Diese sind nun soweit fertig, dass in der nächsten Woche nur noch ein Himmel bemalt werden muss und dann die Proben mit der kompletten Ausstattung beginnen können.
Die Gruppen Kostüme und Requisiten haben sich gemeinsam in der Aula zusammengefunden. Da die Helme, die Bärenmaske und die Vase noch nicht stabil genug waren, mussten diese erneut gekleistert werden, sodass diese in der nächsten Woche ausgeschnitten und bemalt werden können. Somit wären ab der nächsten Woche alle Bühnenbilder, Kostüme und Requisiten fertig für die Proben.
Zum Schluss haben wir uns mit den Kindern für eine Abschlussrunde erneut im Stuhlkreis zusammengefunden, um zu besprechen, was heute geschafft wurde und was in der nächsten Woche noch zu erledigen ist. Die Kinder wissen demnach immer den aktuellen Stand und können sich auf die nächste Woche vorbereiten.
- Jennifer Welter
6. Protokoll: 04.02.2011
Nachdem wir zu Beginn noch ein paar Mal das Lied „Nimm einen Stein" geübt haben, was mittlerweile sehr gut klappt, teilten wir uns wieder in Gruppen auf, damit die Arbeit schneller voran ging.
Die Kinder in der Textgruppe schaffte es an diesem Tag den 1. Akt zwei Mal durchzuspielen, wobei sie auch probierten, einige Szenen spielerisch umzusetzen. Die Kinder waren fast in der Lage den Text auswendig aufzusagen, nur hin und wieder mussten die Studenten als „Suffleusen" agieren. Dies ist ein großer Fortschritt.
Auch die Erstellung der Kostüme und Requisiten kommt langsam in die heiße Phase. Nicht nur an den Rüstungen wurde gearbeitet, auch die Bärenzahn- und die Perlenkette für die Mutter wurden gebastelt. Außerdem wurden ein Gullideckel angefertigt, sowie Bücherrollen, die voraussichtlich in der nächsten Stunde fertig werden.
Die Bühnenbilder sind fast komplett fertig. Die Kinder gaben sich größte Mühe mit uns Studenten zusammen das letzte Bühnenbild zu beginnen, welches später das Amphitheater darstellen wird. Das Bühnenbild für die Stadt haben wir beendet. Sobald das letzte Bild fertig ist, sind alle Bühnenbilder komplett.
Am Ende kamen wir noch einmal alle zusammen und sangen erneut das Lied vom Anfang, sodass wir es vorerst genug geprobt haben und in der nächsten Sitzung wieder ein Spiel spielen können, damit für die Kinder ein bisschen Abwechslung entsteht. Danach berichteten die Schüler, was sie an diesem Tag alles geschafft hatten. Dann wurden sie ins wohlverdiente Wochenende entlassen.
- Sonja Brügmann -
5. Protokoll: 28.01.2011
Am 28.01.2011 trafen wir uns erneut um 13 Uhr in der Aula der Leither Grundschule zur Theater AG.
Zunächst bildeten wir zur Begrüßung einen Sitzkreis, bevor wir uns zum erneuten Üben des Liedes „Nimm einen Stein und wirf ihn in die Vase" um das Keyboard versammelten. Schon nach wenigen Wiederholungen sangen alle Kinder laut mit und es wurde Zeit die Gruppenaufteilung vorzunehmen. Da einige Kinder sich nicht mehr erinnern konnten, in welcher Gruppe sie zuvor waren, teilten wir die Gruppen erneut auf um sich jeweils um die Requisiten, Kostüme und die Bühnenbilder zu kümmern sowie die Textarbeit weiterzuführen.
Die Requisiten- und Kostümgruppe fertigte zwei Ballons mit Pappmaché für die Römerhelme, zwei Schilde aus Pappe, vier Brustharnische und drei Buchrollen an.
Ebenso erfolgreich arbeitete die Kulissengruppe weiter an den Bühnenbildern, die dem Stück ein wenig Farbe verleihen sollen.
In der Textgruppe konnten zwei Akteure durch einen Rollentausch von der weiteren Mitarbeit im Theaterstück überzeugt werden.
Um 14:20 Uhr trafen sich alle Studenten und Schüler wieder in der Aula und tauschten die Ergebnisse des Tages der einzelnen Gruppen aus. Abschließend sangen wir noch einmal das zuvor genannte Lied und verabschiedeten uns schließlich in das Wochenende.

4. Sitzung, 21.01.2011
Der Besuch der Studenten in der Leither Grundschule begann im Plenum mit den Schülern und Schülerinnen. Nach einer Begrüßung und einem kurzen Rückblick, was in der vorangegangenen Woche erarbeitet wurde, übten die Kinder ein Lied, das Teil der Aufführungen sein wird.
Im Anschluss an diesen Einstieg wurde der erste Akt des Theaterstücks im Plenum geprobt. Einige Kinder kennen ihren Text bereits größtenteils auswendig, manche Kinder wurden angehalten ihren Teil des Textes weiter auswendig zu lernen.
Anschließend wurden Kleingruppen gebildet. Die Kinder, die einen Sprechteil im zweiten Akt haben, übten den zweiten Akt ein. Daneben gab es eine Kleingruppe, die weiter an den Bühnenbildern arbeitete und eine weitere Gruppe bastelte weiter an den Kostümen für die Aufführung. Hier wurde begonnen Helme aus Pappmasche herzustellen.
Zu Ende versammelten sich alle Gruppen wieder und sprachen ab, dass kommende Woche der zweite Akt erneut geprobt wird und der dritte Akt zum ersten Mal durchgespielt werden wird.
- Bastian Bielski

3. Sitzung, 14.01.2011
Die Theater-AG startete um 13.15h in einem Sitzkreis, indem zuerst die Begrüßung stattfand und die Kinder anschließend eine Übersicht über den Stundenablauf bekamen.
Da die Kinder in dem Theaterstück auch ein Lied im zweiten Akt singen werden, wurde ihnen das „Vasenlied" nach der Begrüßung am Keyboard vorgespielt. Anschließend wurden die einzelnen Zeilen des Liedes mit den Kindern gemeinsam geübt, damit sich Text und Melodie festigen. Nach mehrmaligem Wiederholen konnten die Kinder das Lied bereits mit vorliegendem Text komplett singen. In den folgenden Wochen soll dieses Lied zu Beginn jeder Stunde gesungen werden.
Anschließend wurden die Kinder in neue Gruppen aufgeteilt. Die Kinder durften an diesem Tag die Gruppen wechseln, damit sie andere Aktivitäten innerhalb der Theater-AG kennenlernen.
Einige Kinder stellten in dieser Gruppenarbeitsphase das erste Bühnenbild fertig. Dieses besteht aus Tapetenrollen, die mit Abtönfarben von den Kindern bunt gestaltet wurden.
Eine weitere Gruppe erstellte selber Kordeln, die für die Tuniken gebraucht werden. Diese Kordeln wurden aus zwei unterschiedlichen Wollfäden gedreht. Alle benötigten Kordeln konnten an diesem Tag fertig gestellt werden.
Ebenfalls wurde der erste Akt mit allen daran beteiligten Kindern geübt. Die Kinder haben das Stück in einem Sitzkreis in zugeteilten Rollen vorgetragen. Dabei haben viele Kinder auch schon passende Gestik, Mimik und Betonung in das Stück eingebaut.
Im abschließenden Sitzkreis wurden den Kindern einen Ausblick auf die nächste Woche gegeben, in der zu Beginn der AG der erste Akt vor allen teilnehmenden Kindern vorgetragen werden soll.
- Christina Scharff


2. Sitzung 10.12.2010
Die zweite Sitzung der Theater AG begann damit, dass sich die Kinder und Stundenten in einen Stuhlkreis gesetzt haben. Die Anzahl der teilnehmenden Kinder war bei diesem Termin geringer als zuvor, da sich einige SchülerInnen abgemeldet hatten. Nachdem alle Kinder saßen, wurde die Tagesplanung vorgestellt.
Als Auftakt wurde dann „Mein rechter, rechter Platz ist frei“ gespielt. Um das Spiel dem Thema des Theaterstücks anzugleichen, mussten die aufgerufenen Kinder auf dem Weg zu ihrem neuen Sitzplatz römische Charaktere (wie z. B. Cäsar) spielen. Dem Aufwärmspiel folgte die Verteilung der Rollen. Die Rollenverteilung wurde von Herrn Schneider übernommen, da er die Kinder bereits kannte und die Rollen den Fähigkeiten der Kinder entsprechend verteilen konnte. Danach teilten wir die Kinder, wie in der vorherigen Woche, in vier Arbeitsgruppen (Asterix, Obelix, Miraculix und Idefix) auf. In den einzelnen Gruppen wurde dann am jeweiligen Projekt weiter gearbeitet. In der Requisiten-Gruppe wurden zwei Schilder („CX“, „Im Amphitheater“) hergestellt.
Am Ende der Sitzung fanden sich alle Schüler und Studenten wieder im Sitzkreis zusammen. Dort wurden die Ereignisse und Fortschritte des Tages ausgetauscht und ein Ausblick auf die nächste Woche gegeben.
- Helena Grachtrup

1. Sitzung, 03.12.2010
Die heutige Sitzung gliederte sich in 4 Phasen. Die erste Phase, der Unterrichtseinstieg, begann um ca. 13:15 Uhr mit einem Kennenlernspiel. Dazu habe ich ein Wollknäul mitgebracht, aus dem durch gegenseitiges Zuwerfen im Kreis ein Spinnennetz entstanden ist. Jeder, der das Knäul in den Händen hielt, sollte den Namen des jeweiligen Werfers wiederholen und anschließend seinen eigenen Namen laut sagen.
In der zweiten Phase, der Erarbeitungsphase, wurden die Kinder zu ihren bisherigen Erfahrungen zu Theatern bzw. eigenem Theaterspiel und den damit einhergehenden Erwartungen der Kinder an die AG abgefragt. Viele der Schüler/innen haben bereits in den vergangenen Jahren schon erfolgreich an mehreren Theaterstücken teilgenommen.
Im Anschluss daran, in der Arbeitsphase, wurde der erste Akt von "Der Germanenjunge Siegfried in einer römischen Stadt" mit verteilten Rollen von verschiedenen Studenten in der Gruppe laut vorgetragen. Dies sollte den Kindern einen ersten Einblick in den Inhalt der Geschichte geben, damit sie wissen, wofür sie in den kommenden Wochen arbeiten.
Später wurden alle Kinder in die vier Gruppen Asterix, Obelix, Idefix und Miraculix eingeteilt. Die Studenten ordneten sich dementsprechend den vorhandenen Gruppen zu und hatten verschiedene Aufgabenschwerpunkte. Eine Gruppe bastelte die Kostüme, die andere Gruppe kümmerte sich um die Requisiten, die dritte Gruppe bemalte die Bühnenbilder und die letzte Gruppe beschäftigte sich mit der Textarbeit. Letzteres war sehr schwer, da die Gruppe aus sehr ungleichen Kindern in Bezug auf die (Lese-)Leistung bestand und man so nur sehr langsam voran kam. Außerdem mussten viele, schwierige Begriffe erklärt werden wie z.B. Zivilisation, Provinz, Soldat oder Magister. Besonders zu Julius Cäsar, freies Germanien und dem römischen Reich musste den Kindern zusätzlich noch viel geschichtliches Hintergrundwissen vermittelt werden.
In der letzten Phase, der Reflexionsphase, wurde noch einmal ein Stuhlkreis gebildet und die einzelnen Kindergruppen wurden darüber informiert was die jeweils anderen Gruppen in der ersten Sitzung behandelt haben. Danach durften die Kinder um ca. 14:30 Uhr nach Hause gehen.
Die Studenten haben in einer anschließenden, kurzen Besprechung noch folgende Themen abgesprochen: Zu der 2. Sitzung, am 10.12.10 soll jeder Student ein gut lesbares und klebendes Namensschild mitbringen, Herr Schneider bringt für jedes Kind das Theaterstück in gedruckter Form mit und teilt zudem schon die einzelnen Rollen den Kindern zu. Die benötigten Helme sollen aus Pappmarché gebastelt werden. Jede Woche gibt es eine Moderatorin, die für den Ablauf der AG zuständig ist und gleichzeitig auch Protokollantin ist. Nächste Woche Freitag übernimmt diese Aufgabe Helena Grachtrupp.
- Christine Halfmann




