Eulenspiegel macht den Händlern einen Vorschlag (Auszüge)
Vorrede
Das Bühnenbild zeigt den Marktplatz einer mittelalterlichen Stadt: Rathaus, Kirche usw. in Fachwerkbauweise.
Drei Kinder treten an den vorderen Rand der Bühne. Sie tragen „mittelalterliche“ Kostüme.
Kind 1: Liebe Zuschauer, kennt ihr eigentlich schon den Till Eulenspiegel?
Kind 2: Der lebte vor vielen hundert Jahren.
Kind 3: Er wanderte von Stadt zu Stadt und spielte den Leuten lustige Streiche.
Kind 1: Die meisten ärgerten sich sehr darüber.
Kind 2: Aber einige fanden die Streiche auch lustig.
Kind 3: Das waren die klugen Leute, die auch über sich selbst lachen konnten.
Kind 1: So, jetzt wollen wir euch eine (oder zwei oder..) von Till Eulenspiegels Possen vorspielen.
Ende der Vorrede
Diese Vorrede kann eingesetzt werden, wenn eine oder mehrere Eulenspiegelgeschichten aufgeführt werden sollen, unter denen aber nicht der „erste“ Possenstreich des Eulenspiegel ist.
Weitere Informationen zum Theaterstück: www.kinderspielentheater.de
Eulenspiegel springt vom Tisch und läuft weg, alle Händler und Bürger laufen hinter ihm her. Kurze Zeit später kommen sie (ohne Eulenspiegel) wieder auf die Bühne.
Gewürzhändler 2: Der was zu flink, den konnten wir nicht fangen.
Gewürzhändler 1: Der Eulenspiegel hat uns zum Narren gehalten, ich bin sehr böse.
Viele Händler: Wir auch.
Bürgerin 5: Aber ich muss lachen: ha, ha, ha
Bürger 6: Warum musst du denn lachen?
Bürgerin 5: Weil der Eulenspiegel uns gezeigt hat, was jedem von uns passieren kann.
Bürger 7: Was denn?
Bürgerin 5: Hat er uns nicht gezeigt, dass man nur zu leicht auf Versprechungen hereinfällt, wenn man in seinen Ansprüchen nicht Maß halten kann?
Alle Bürger: Ja, so ist es.
Gewürzhändler 2: Da haben wir die 20 Groschen vielleicht doch nicht ganz umsonst ausgegeben.
Alle verlassen die Bühne


