Dokumentation Bergmühlenschule 2010/2011
Protokoll vom 14.02.2011
Vor den Theaterproben, brachten die Kommilitoninnen die gesamten Bühnenbilder, Kostüme sowie Requisiten in den Proberaum. Die Bühnenbilder wurden aufgehängt so, dass sich die SuS während der Probe dort hinter aufhalten konnten. Zu Beginn der Probe begrüßten wir die Kinder, und erklärten ihnen kurz den Stundenablauf. Wie gewohnt gingen wir daraufhin gemeinsam in den Proberaum, wo wir dann zur Vorbereitung das zuvor einstudierte Piratenlied sangen. Nachdem konnten sich die Kinder die in dem ersten Akt mitspielen vorbereiten und umziehen, während die Kinder aus dem zweiten und dritten Akt als Zuschauer Platz nehmen durften. Alle drei Akte wurden erfolgreich geübt. Die SuS konnten sich insgesamt gut konzentrieren, und haben ihre Rollen und Texte frei von Textvorlagen gut spielen, und vortragen können. Auch Hilfestellungen, Tipps uns Verbesserungsvorschläge wurden gegeben, um zum Beispiel besondere Merkmale einer Szene hervorzuheben.
Am Ende der Probe verabschiedeten wir uns von den SuS, und lagerten Requisiten und Kostüme sorgfältig.
- Sandra Witt
Protokoll vom 7. 2. 2011
Zu Anfang begrüßten wir die Schüler und stellten ihnen den Ablauf der heutigen Stunden vor. Wir wiesen die Schüler darauf hin, dass wir nur noch wenige Übungsstunden bis zur Aufführung zur Verfügung haben und es daher enorm wichtig wäre, dass alle sich besonders konzentrieren und aktiv mitarbeiten. Einige Kinder können ihre Texte noch nicht frei vortragen und haben mit dem Erlernen ihres Parts Schwierigkeiten. Diese Schüler wurden ermuntert und aufgefordert sich verstärkt mit ihrem Text auseinanderzusetzen.
Danach trafen sich die Studenten mit beiden Klassen im Musikraum. Dort wurde das Lied einige Male gesungen. Die Schüler zeigten sich etwas zu unruhig und unmotiviert. Anschließend verteilten wir einige Kostüme. Wir ließen die Schüler sich in einer Reihe aufstellen und übergaben das jeweilige Kostüm. Danach spielten wir den 2. und den 3. Akt mit den Schülern durch.
Leider verhielten sich die Schüler sehr unruhig. Die Kinder beherrschten den Text des 3. Aktes nur zum Teil und hatten vermehrt Koordinationsschwierigkeiten und wussten noch nicht so richtig, wo sie stehen sollen oder wann sie ihren Einsatz haben. Nach der Aufführung begleiteten wir die Schüler und verabschiedeten sie mit aufmunternden Worten.
- Nadja Lewin
Protokoll vom 31.01.2011
Nachdem wir die Kinder in den jeweiligen Klassen begrüßten und ihnen den Ablauf der heutigen Stunde erklärten, trafen wir uns in der Bibliothek , um erneut das Lied zu proben und zu festigen. Dabei stellten wir fest, dass schon viele der Kinder den Text auswendig konnten.
Dann teilten wir die Klasse wieder auf. Der erste Akt wurde einzeln geprobt, ebenso wie der zweite und dritte Akt. Einige Kinder, die keine großen Rollen haben, gingen in einen weiteren Raum und stellten die Requisiten fertig.
Nachdem wir die Akte einzeln geübt hatten, trafen wir uns in einem Raum zusammen und machten eine „Probe-Aufführung". Hierbei fiel uns auf, dass schon fast alle Kinder ihren Text auswendig gelernt hatten, aber das Problem darin lag, dass die Kinder oft nicht wussten wann sie dran sind bzw. wo sie stehen sollen und zu wem sie etwas sagen. Wir baten die Kinder, sich das noch einmal genau zur nächsten Woche anzuschauen und zu merken.
Am Ende der Stunde fand sich jede Klasse wieder in ihrem Klassenraum ein. Dort besprachen wir, was wir heute gemacht und festgestellt hatten, das weitere Vorgehen und verabschiedeten uns.
- Sylvia Brügel
Protokoll vom 24.01.2011
Heute wurde den Kindern nach der Begrüßung zum ersten Mal das Lied „Piraten" vorgestellt, welches bei der Aufführung des Stückes gesungen wird. Dazu hat Frau Brügel zur Begleitung ein Keyboard mitgebracht. Nachdem mit den Kindern einige Aufwärm- und Atemübungen gemacht wurden, haben sie den Liedtext ausgehändigt bekommen. Stück für Stück wurde dann das kurze Lied eingeübt und wird nun auch in allen weiteren Vorbereitungsstunden ein Mal gesungen. Nach dem Singen konnten die Schüler ihren Liedtext in ihre Theatermappe einheften. Danach sind die Schüler wieder in ihre Klassen gegangen um weiter das Stück zu proben. Eine kleine Gruppe aus der Klasse 4a arbeitete jedoch mit Frau Witt weiter an den Requisiten. Außerdem waren an diesem Tag schon einige Mütter da, um mit der Arbeit an den Kostümen zu beginnen. Es wurde damit begonnen, weiße Capes für die hanseatischen Kinder und graue „Kleider" für die Ritter zu nähen.
Bei der Arbeit an dem Stück wurde in der 4a der dritte Akt und in der 4b der zweite Akt geprobt. Um das Stehen auf der Bühne vor einem Publikum zu üben, standen die Schüler vor der Tafel und haben in den Klassenraum gesprochen. Da als Requisite schon ein schönes Schiff gebaut wurde, konnten die Schüler der 4b dieses schon als die „Seehund" nutzen, auf welcher sich der zweite Akt abspielt. Nachdem die beiden Klassen die Akte durchgespielt haben, versammelten sich beide Klassen und gingen nochmals den zweiten und dritten Akt gemeinsam durch. Danach haben wir uns bis zum nächsten Mal von den Schülern verabschiedet.
- Alexandra Cichon
Protokoll vom 17.01.2011
Heute wollten wir insbesondere den 3. Akt üben und teilten unsere Klassen in drei Gruppen auf. Die Kinder des 3. Aktes sammelten sich im Klassenraum der 4a und die Kinder des 2. Aktes nutzten den Klassenraum der 4b als Übungsraum. Frau Ullmann ging mit den Kindern des 1. Aktes, in den Bastelraum und arbeitete an den Requisiten weiter. Es mussten noch zwei Bühnenbilder fertiggestellt und Schmuckhüte für die Hofdamen angefertigt werden
Vor Beginn des Textübens fragten wir die Schüler, wer seine Rolle im 3. Akt bereits auswendig könnte. Die Resonanz war sehr gering. Nur wenige Kinder hatten sich mit dem Text auseinandergesetzt. Wir ließen die Schüler den Text vorlesen und bereits dies war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Wir teilten die Gruppe des 3. Aktes in mehrere kleinere Untergruppen. Die Schüler sollten sich beim Auswendiglernen ihrer Rollen unterstützen und gegenseitig abfragen. Die eher unkonzentrierten und auch unruhigen Kinder wurden von uns Studenten aufgefangen und bekamen eine Intensivbetreuung.
Nachdem erfolgreich geübt und gebastelt worden war, trafen wir alle im Klassenraum der 4b zusammen und führten den 1. und 2. Akt auf. Die Schüler waren angehalten auf Mimik, Gestik und ihre Stimmlautstärke zu achten. Da schon ein paar Requisiten fertiggestellt waren, konnten wir auch diese einsetzen. Die Übung hatte bereits richtigen Aufführungscharakter und die Schüler nahmen ihre Sache sehr ernst. Einige bekamen richtiges „Lampenfieber" und vergaßen ihren Text. Interessant war, dass selbst Schüler, die beim Üben in Kleingruppen ihren Text perfekt beherrschten, nun große Schwierigkeiten hatten. Dennoch war die Vorführung sehr erfolgreich und wir Studenten waren ziemlich stolz auf die Leistungen der kleinen Schauspieler. Es macht Spaß zu sehen, wie die Schüler sich entwicklen, Probleme lösen und Vertrauen in ihre Fähigkeiten erlangen.
- Nadja Lewin
Protokoll vom 10.01.2011
Nach der Begrüßung, bildeten wir zunächst einen Stuhlkreis. Dort reflektierten wir, was wir vor den Weihnachtsferien bereits gemacht hatten. Da wir drei neue Schülerinnen und Schüler in der Klasse haben, erfuhren diese nun, wie das Theaterstück heißt und wovon es handelt. Wir wiederholten außerdem wichtige Inhaltspunkte, wie z.B. der Kogge oder die Hanse. Dann besprachen wir, was neben dem Text beim Schauspielern zu beachten sei. Wichtig hierbei sind Gestik, Mimik, lautes und deutliches Sprechen, etc. Dann verschafften wir uns einen Überblick über den Stand des erlernten der Kinder und ließen den ersten Akt mit der jeweiligen Rollenverteilung vortragen. Dabei viel auf, dass einige Kinder ihren Text schon komplett auswendig konnten und einige nur noch kleine Hilfestellungen benötigten. Danach verteilten wir die noch zu besetzenden Rollen.
Nun teilten wir die Klasse auf. Während die Kinder, die im dritten Akt spielen, mit Frau Ullmann die restlichen Bühnenbilder malen gingen, übten Frau Lewin und Frau Brügel mit den Kindern des ersten Aktes den Text. Dabei wurde besprochen, welche Rolle wann genau was macht und wie man gestisch den Text untermalen kann. Wir übten lautes Sprechen und bildeten verschiedene Gruppen, wovon immer eine auf der Bühne stand und die andere genau zuhörte, um später eine Rückmeldung geben zu können, was gut war und worauf noch geachtet werden sollte. Dadurch wurden die Kinder in die Kritik mit eingebunden und konnten besser nachvollziehen, warum es z.B. so wichtig ist, laut und nicht zu schnell zu reden. Nachdem wieder alle Kinder in der Klasse zusammengefunden hatten, verabschiedeten wir uns.
- Sylvia Brügel
Stundenprotokoll vom 20.12.2010
In der heutigen Stunde verteilten wir zunächst die Theatertexte an die Kinder. Jedes Kind hat seinen individuellen Text, der mit dem entsprechenden Namen versehen war, erhalten. Dann sollten die Kinder ihren Teil farblich markieren, um sich später besser in dem Text zu Recht finden zu können. Die Kinder freuten sich sehr auf die Texte und begannen sofort nach ihrem Namen zu suchen, um ihren Text anschließend den anderen Kindern vorzulesen. Dann sollten die Kinder nach vorne kommen und wir haben den Text erstmalig in den verteilten Rollen gelesen. Die Kinder sollten bei ihrem Teil jeweils nach vorne treten und die anderen Kinder, die nicht an der Reihe waren, sich ruhig im Hintergrund des Geschehens aufhalten. Einige Kinder versuchten bereits im Vorfeld ihre Sätze auswendig aufzusagen, sobald sie an der Reihe waren. Dann lasen wir den Text ein zweites Mal und probierten diesen sowohl sinnbetonend zu lesen, als auch schauspielerisch gesehen auf eine richtige Umsetzung zu achten. Uns ist sehr positiv aufgefallen, dass die Kinder sehr konzentriert gearbeitet haben und uns somit das Gefühl gegeben haben, dass ihnen das Theaterspielen Spaß macht. Am Ende der Stunde machten wir noch die Gruppenfotos. Dann verabschiedeten wir die Kinder in die Weihnachtsferien.
- Charlotte Lehrich
Stundenprotokoll vom 13.12.2010
In der Unterrichtsstunde vom 13.12.2010 erklärten wir den Kindern nach einer kurzen Begrüßung zunächst den Ablauf der heutigen Unterrichtsstunde. Wir resümierten zuerst die letzte Stunde mit den SuS. Hierbei stellte sich heraus, dass der Großteil der SuS sehr zufrieden mit der Durchführung der Stunde war. Sie kritisierten allerdings, dass sie teilweise warten mussten, bis sie an der Reihe waren zum Malen. Der mangelnde Platz für die Bewegungsfreiheit der SuS beim Malen gelang ebenfalls in die Kritik. Nun erläuterten wir den SuS, welche Bühnenbilder wir heute bemalen wollen. Dann kamen wir zu der Rollenverteilung. Da die Lehrerin uns vorher eine Namensliste mit den SuS gegeben hatte, die für eine große Rolle geeignet wären, ging die Verteilung der Rollen relativ schnell. Nachdem wir die Rollen des 2.Aktes an die SuS der Klasse 4b verteilt hatten, verteilten wir die Rollen des 3. Aktes zusammen mit der Parallelklasse 4a. Anschließend gingen wir in den Nebenraum, um die Bühnenbilder weiter fertig zu stellen. Dies erfolgte in gleichem Maße, wie in der letzten Unterrichtsstunde. Wir ließen, nach vorherigem Wunsch der SuS die Mädchen jeweils ein Bild bemalen und die Jungen ein Bild bemalen. In diesem Teil der Unterrichtstunde stellte es sich als schwierig heraus, die SuS zu beschäftigen, die nicht malen konnten. Schnell haben sie sich anderweitig beschäftigt. Am Ende der Stunde räumten wir alles auf und verabschiedeten die Kinder.
- Charlotte Lehrich
Protokoll vom 06.12.2010
Am Anfang der Unterrichtsstunde fand die Begrüßung statt. Anschließend wurden Mappen verteilt in denen die Kinder die Arbeitsblätter über das Theaterprojekt sammeln und einheften können.
Nachdem haben wir den SuS den Stundenverlauf geschildert. Vorgesehen war das Ausmalen der Bühnenbilder:“ Der Turm auf Neuwerk“ aus dem 2. Akt, und „Die Marienburg auf der anderen Seite der Nogat“ aus dem 3. Akt. Um die Bühnenbilder mit den richtigen oder passenden Farben anmalen zu können, haben wir den SuS die Bühnenbilder, bereits ausgemalt auf Folien präsentiert. Daraufhin haben die SuS angefangen die Bühnenbilder auszumalen, wobei wir den Kindern beim mischen der Farben geholfen haben. Mithilfe der Vorlagen der Bühnenbilder auf Folien, konnten sich die Kinder gut orientieren, und überprüfen wie die Flächen mit der passenden Farbe ausgemalt werden sollten. Die SuS konnten sich insgesamt gut organisieren, und haben konzentriert gearbeitet. Am Ende der Stunde wurde der Arbeitsplatz aufgeräumt, und die bemalten Bühnenbilder zum Trocknen aufgehängt.
- Sandra Witt
Protokoll vom 29.11.2010
Bei unseren zweiten Besuch in der Bergmühlenschule haben wir nach der Begrüßung den SuS zum ersten Mal den Titel des Theaterstücks genannt, welchen wir vorher an die Tafel geschrieben haben.
Wir haben einen Schüler gebeten den Titel vorzulesen und danach die Klasse gefragt, ob ihnen Wörter aus dem Titel „Der Hansekaufmann Warendorp auf Reisen" schon bekannt sind. Einige SuS wissen schon, was ein Kaufmann ist und was dieser macht. Die Begriffe „Hanse" oder „Warendorp" konnten sie jedoch noch nicht einordnen. Wir haben daraufhin die Erklärung der Begriffe offen gelassen um sie im späteren Verlauf zu erläutern. Als nächstes haben wir der Klasse zu dritt und mit verteilten Rollen das Theaterstück vorgelesen. Nach jedem Akt haben wir mit den SuS eine kurze mündliche Zusammenfassung erarbeitet. Die SuS haben aufmerksam zugehört und konnten teilweise detaillierte Angaben machen. Nach dem Vorlesen haben wir mit der Vorstellung der Hanse begonnen. Dafür haben wir eine kolorierte Folie aufgelegt, auf der die Hanse auf der Landkarte dargestellt wird. Zu erkennen sind dabei die Hansestädte, die Ost- und die Nordsee, sowie einige Koggen wie sie im Theaterstück vorkommen. Nachdem wir die SuS zunächst gefragt haben, was sie auf der Landkarte sehen, haben wir ihnen erklärt was die Hanse eigentlich ist. Im Zusammenhang dazu haben wir den SuS den Unterschied zwischen einer Kogge und einem Wikingerschiff deutlich gemacht, um ihnen die Besonderheit der Kogge zu zeigen, nämlich die Einführung des Heckruders.
Beide Schiffe haben sie SuS als Abbildung auf einem Blatt bekommen. Im Anschluss dazu haben sie ein Blatt bekommen, auf dem die Hanse-Landkarte abgebildet ist, die immer noch als Folie auflag. Diese sollten sie einfach nur betrachten und kolorieren. Danach haben sie passend dazu ein Arbeitsblatt bekommen, auf dem die Hansestädte der Landkarte als Lückenwörter aufgelistet sind und ergänzt werden sollten. Sie hatten somit die Möglichkeit sich sie Hansestädte einzuprägen und sie auf der Landkarte während des Suchens zu lokalisieren. Nach der Bearbeitung dieses Arbeitsauftrags haben wir uns von der Klasse verabschiedet.
- Alexandra Cichon
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