Dokumentation Bischof-von-Ketteler-Schule
Protokoll vom 18.02.2010
Wir haben uns um 9.30 Uhr im Musikraum getroffen. Herr Altun und Frau Ullmann haben zusammen alle Bühnenbilder aufgebaut. Dann haben wir die Kinder begrüßt und über den geplanten Ablauf der Unterrichtsstunde informiert.
Die Schülerinnen und Schüler haben heute angefangen mit den Schneiderkostümen zu proben. Jedes Kind hat ein Kostüm für seine Rolle bekommen. Dann haben die Kinder jeweils zweimal das Schneider-Stück und das Professoren-Stück gespielt. Alle Kinder haben ihren Text auswendig gelernt. Wir haben versucht die Kinder bei der Übung zu korrigieren und so haben wir ihnen gezeigt, wie sie ihre Rolle auf der Bühne besser darstellen können. Damit die Kinder ihre Kostüme und Hüte nicht verwechseln, wurden ihre Namen auf die Hüte und Kostüme geschrieben.
Anschließend wurden Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet.
Protokoll der Unterrichtsstunde vom 08.02.2010
Nach der Begrüßung wechseln zunächst die Kinder, die im ersten Stück eine Rolle haben, vom Klassenraum in den Musikraum. Frau Ullmann, Frau Ujdanowa, Herr Altun und Frau Kroß begleiten diese, während Frau Zaika mit den übrigen Kindern weitere Professorenhüte fertigstellt.
Im Musikraum werden Tische und Stühle an die Wände gestellt, sodass im Vorderen des Raumes ein Bühnenbereich entsteht. Des Weiteren ist das mittlere Bühnenbild an Kartenständern befestigt, damit die Kinder den Ablauf hinter der Bühne einüben können. Nach der Probe des ersten Stückes kommt Frau Zaika mit den übrigen Schülerinnen und Schülern hinzu und auch das zweite Stück wird geprobt.
Da die Kinder bereits textsicher sind ist in dieser Stunde auf die Position und Reihenfolge der einzelnen DarstellerInnen geachtet worden.
01.02.2010
Wir haben uns um 7.45 Uhr in der Klasse von Frau Zaika getroffen. Frau Uydanova und Herr Altun haben die Kinder in ihrer Klasse begrüßt und über den geplanten Ablauf der Unterrichtsstunde informiert.
Die Schülerinnen und Schüler bekamen letzte Woche die Aufgabe ihren Text weitestgehend auswendig zu lernen.Viele Kinder haben ihren Text soweit auswendig gelernt. Nur manche Kinder haben den Text noch nicht komplett im Kopf gehabt.
Nun haben wir heute angefangen mit den Kindern das Stück zu spielen, so dass die Kinder die Möglichkeit hatten, sich einen Überblick zu schaffen, wie man vorne auf der Bühne stehen und sprechen muss. Bei der Übung ist uns aufgefallen, dass manche Kinder schon mit Mimik und Gestik ihre Rolle gespielt haben und bei den anderen gab es das Problem, dass die Kinder nicht laut und deutlich ihre Rolle sprechen konnten. Damit die Kinder ihre Stimme besser kontrollieren können, hat Herr Altun am Ende der Stunde mit den Kindern eine Stimmenübung durchgeführt.
Protokoll der Unterrichtsstunde vom 25.01.2010
Die Studierenden Frau Ujdanowa, Herr Altun und Frau Kroß haben im Musikraum einen geschlossenen Stuhlkreis gebildet in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Platz finden. Zu Beginn wird die Reihenfolge der Theatertexte in den Heftern der Kinder korrigiert, da die Anordnung der Theaterstücke in der Vorwoche vertauscht worden ist.
Im weiteren Verlauf findet eine Überprüfung der Rollenverteilung statt und beide Theaterstücke werden von den Kindern gelesen. Nach jedem Teil werden schwierige Wörter erläutert.
Um für eine bessere Übersicht zu sorgen empfiehlt Frau Zeika die Seitenzahlen 2,3 ,4 und 5 des zweiten Theaterstückes in 5,6,7 und 8 zu ändern, damit alle Kinder das 1. und 2. Theaterstück leichter voneinander unterscheiden können.
Im zweiten Teil der Unterrichtsstunde erklärt Frau Ujdanowa der Klasse ein neues Spiel. Hierzu werden ein Mädchen- und ein Jungenteam gebildet. Die Spielregeln ähneln dem des bekannten „Schnick-Schnack-Schnuck-Spiels“. Es gibt die Figuren Prinzessin, Ritter und Drache. Jedes Team muss sich beraten und eine dieser Figuren wählen. Nach dieser Phase stellen sie die Teams gegenüber und präsentieren nach einem Kommando die im Vorfeld vereinbarte Körperbewegung ihrer Figur. Die Prinzessin gewinnt gegen den Ritter, der Ritter gewinnt gegen den Drachen und der Drache gewinnt gegen die Prinzessin. Es gibt immer eine Gewinnergruppe, sobald sich die Teams für unterschiedliche Figuren entschieden.
Nach acht Spielrunden begeben sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Zeika in ihren Klassenraum zurück. Die Schülerinnen und Schüler bekommen bis zur nächsten Woche die Aufgabe ihren Text weitestgehend auswendig zu lernen.
Protokoll vom 18.01.10
Heute haben wir wieder die ersten beiden Stunden (8.05-9.40 Uhr) an dem Theaterprojekt gearbeitet. Der Plan für heute war: die Requisiten für die beiden Theaterstücke weiter basteln (Professorenhüte, das Schild „Einige Tage später“ für das Theaterstück mit den Professoren, das Schild „Sonntagnachmittag“ für das Theaterstück mit den Schneidern) und mit der Textarbeit anfangen (Rollen verteilen, wenn noch Zeit bleibt: in den verteilten Rollen lesen). Als erstes haben wir ein „Aufwärmspiel“ mit den Kindern gemacht. Das Spiel hieß „Zipp-Zapp“ und ging so:
Die ganze Klasse hat sich in den Stuhlkreis gesetzt. Der Spielleiter (zuerst ich, dann eins von den Kindern) sollte in der Mitte stehen. Dieser hat auf einen Mitspieler gezeigt und Zipp oder Zapp gesagt. Bei Zipp musste der Angesprochene den Namen des linken Nachbars, bei Zapp den Namen des rechten Nachbars nennen. Wenn der Angesprochene diesen Namen nicht innerhalb von 3-4 Sekunden genannt hat, musste dieser in die Mitte. Hat der Spieler in der Mitte Zipp-Zapp gesagt, mussten sich alle einen neuen Platz suchen. Wer keinen gefunden hat, musste in die Mitte.
Das Spiel ist bei den Kindern gut angekommen und hat ihnen Spaß gemacht. Die Atmosphäre wurde dadurch lockerer und „wärmer“.
Danach haben wir mit den Kindern die Requisiten für die beiden Theaterstücke gebastelt. Alles, was wir geplant haben, haben wir gemacht: Professorenhüte, Schilder. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass wir nicht genug schwarze Pappe für die Professorenhüte hatten. Deshalb haben wir einige Hütte aus der gelben Pappe hergestellt. Beim nächsten Mal werden wir diese schwarz anmalen und noch einen Bommel aus der Wolle für jeden Hut anfertigen.
Als nächstes haben wir mit der Textarbeit angefangen. Zuerst hat jedes Kind eine Mappe bekommen, in der die von uns ausgesuchten Theaterstücke enthalten sind. Jede Mappe ist beschriftet und hat den Platz auf der ersten Seite, auf den nachher ein Bild des Kindes in seinem Kostüm geklebt wird. Eine schöne Erinnerung!
Als nächstes haben wir die Rollen verteilt. Das war aufregend für die Kinder: Wer bekommt die Hauptrolle, die Rolle Till Eulenspiegels? Bekommt jedes Kind eine Rolle? Muss man viel dafür auswendig lernen? Das waren die Fragen, die Kinder schon seit Anfang des Theaterprojekts beschäftigt haben und die nun endlich geklärt werden sollten. Da wir Kinder noch nicht so gut kennen, haben wir eine Anweisung von der Lehrerin, der Frau Zaika, bekommen, wer von den Kindern die Hauptrolle spielen sollte. Bei unserem Theaterprojekt werden wir zwei Theaterstücke vorführen, deshalb haben wir zwei Kinder für die Rolle Till Eulenspiegels gebraucht.
Die Aufteilung der Rollen haben wir auf eine „gerechte“ Art gemacht. Wir haben die Texte durchgegangen und haben die Kinder gefragt, wer welche Rolle spielen möchte. Natürlich haben wir uns bei der Aufteilung der Rollen an die Anweisung der Frau Zaika gehalten und haben Lisa und Jan für die Rolle Til Eulenspiegels genommen. Die anderen Rollen haben wir einfach zwischen den Kindern verteilt: Es gibt insgesamt 19 Rollen beim Theaterstück mit den Schneider und 24 Rollen bei dem mit den Professoren, so dass fast jedes Kind zwei kleine Rollen bekommen hat. Jede Rolle hat sehr wenig Text (ein bis zwei Sätze) und kann problemlos gelernt werden.
Nun waren zwei Stunden schon wieder vorbei. Meiner Meinung nach war es eine gelungene Stunde. Wir haben alles gemacht, was wir geplant haben. Die Kinder haben motiviert mitgemacht und haben Spaß gehabt.
- Svetlana Uydanova
11.01.2010
Wir haben uns um 7.45 Uhr im Musikraum getroffen. Frau Uydanova und Herr Altun haben die Kinder in ihrer Klasse begrüßt und über den geplanten Ablauf der Unterrichtsstunden informiert. Dann haben Frau Uydanova und Herr Altun aus der Klasse 8 Schüler mit in den Musikraum genommen. Diese 8 Schüler wurden von der Klassenlehrerin Frau Zaika ausgesucht. Die 8 Schüler haben die drei Bühnenbilder in Begleitung von Frau Ullmann und Herrn Altun zu Ende gemalt.
Mit dem Rest der Klasse haben sich Frau Uydanova und Frau Kroß beschäftigt. Die haben nämlich für das Theaterspiel Requisiten gebaut. Die Kinder haben aus Pappe mehrere große Scheren und Schilder gebastelt.
Protokoll der zweiten Unterrichtsstunde vom 14.12.2009 - Bühnenbilder gestalten
Nach der Begrüßung informiert Frau Kroß die Schülerinnen und Schüler über den geplanten Ablauf der Unterrichtsstunde. Die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppenarbeit drei Teile des Bühnenbildes ausmalen. Zur Gruppeneinteilung werden drei Briefumschläge, in denen die Namen der einzelnen Gruppenmitglieder vermerkt sind, an die Schüler Jan, Lucas und die Schülerin Anna-Karina übergeben, welche von da an als Gruppenleiter bzw. Gruppenleiterin agieren und für die Gruppenfindung verantwortlich sind.
Die Schülerinnen und Schüler ziehen ihre mitgebrachten Malkittel an und werden zum Musikraum geleitet, in dem bereits die vorbereiteten Arbeitsmaterialen ausliegen. Frau Ullmann, Herr Altun und Frau Kroß sind für jeweils eine Schülergruppe zuständig. Frau Ullmann übernahm die Aufsicht für das mittlere Bühnenbild, Herr Altun die für das rechte und Frau Kroß die für das linke Bühnenbild. Die Grüpplinge sind gleichmäßig um ihr Bild platziert und mit Farbtöpfen, Pinseln und Schwämmen ausgestattet. Für das Ausgeben der Farben als auch für das Aufteilen der auszumalenden Flächen, welche die Schülerinnen und Schüler färben, sind die Studierenden verantwortlich.
Pinsel und Schwämme werden vor Unterrichtsende von den Schülerinnen und Schülern ausgewaschen und die Hände gereinigt. Die Klassenlehrerin sammelt die Malkittel der Kinder ein und verlässt danach den Musikraum und geht mit den Schülerinnen und Schülern in ihren Klassenraum.
Frau Ullmann, Herr Altun und Frau Kroß richten den Musikraum wieder her und die feuchten Bühnenbilder werden z um Trocknen über Kartenständer gelegt. Die Studierenden planen gemeinsam mit Frau Ullmann den kommenden Unterricht, indem es erneut eine Gruppenarbeitsteilung geben wird. Eine Schülergruppe stellt die Bühnenbilder fertig, während weitere Gruppen Requisiten zu den Theaterstücken basteln. Hierfür werden Bastelmaterialen benötigt, die Frau Ullmann besorgen wird.
07.12.09
Früh morgen. Wir stehen vor der Schule. Kalt. Ein bisschen nervös. Wie werden die Kinder uns empfangen? Wie wird ihnen das Theaterstück gefallen? Gedanken gehen durch den Kopf.
Nun ist es so weit. Es klingelt. Wir müssen rein in die Klasse. Leider nur zu zweit.
Wir gehen in die Klasse. Die Kinder singen noch mit der Lehrerin ein Lied zum Nikolaustag. Auf den Tischen stehen Kerzen. Jedes Kind hat zum Nikolaustag einen schönen Becher mit ein Paar kleinen Geschenken bekommen. Die Atmosphäre ist gut.
Die Lehrerin stellt uns kurz vor. Wir verteilen die Namensschilder und los geht´s!
Als erstes stellen wir uns vor und erklären den Kindern, dass wir mit ihnen ein Theaterprojekt durchführen werden. Sofort sieht man Interesse in ihren Augen. Sie wollen mehr davon wissen und stellen viele Fragen.
Danach machen wir ein Kennenlernspiel. Es hieß: "Begrüßung aus aller Welt".
Es geht so: Begrüßungen aus aller Welt (Die Schweinegrippevariante)
Die TeilnehmerInnen bewegen sich im Raum solange die Musik läuft. Verstummt die Musik nennt der Spielleiter eines der 4 Länder/Gebiete. Die TeilnehmerInnen begrüßen sich mit der jeweiligen Bewegung, nennen das landestypische Begrüßungswort und stellen sich mit ihrem Namen vor. Solange die Musik nicht weiter läuft, werden möglichst viele verschiedene TeilnehmerInnen begrüßt.
Deutschland: winken („hallo“)
China: verbeugen („ni hau“)
Orient: rechte Hand auf Stirn und bis zum Bauchnabel streichen („salam“)
Russland: einen Knicks machen und grüßen („privet“)
Wir haben also das ursprüngliche Spiel gelassen. Nur ein bisschen geändert und auf die Berührung verzichtet.
Das Spiel hat den Kindern sehr gut gefallen. Bei Musik haben sie sogar ein bisschen getanzt und fröhlich gelächelt.
Danach zeigen wir das Plakat mit dem Bild von Till Eulenspiegel drauf. Die Kinder sollen sagen, wer die Person ist. Erstaunlicherweise wissen die Kinder gar nicht, wer das ist. Sie sagen "Kasperle", "Clow" usw., aber keiner kommt auf den richtigen Namen nicht. Als wir das Geheimnis lüften und "Till Eulenspiegel" sagen, gucken die Kinder uns verdutzt an. Dieser Name ist ihnen gar nicht bekannt.
Danach lesen wir in verteilen Rollen die Theaterstücke. Zuerst das eine, dann das andere. Nach jedem Theaterstück machen wir eine kleine Reflexionsrunde und besprechen den Inhalt und die ersten Eindrücke zum Gelesenen.
Die Theaterstücke finden die Kinder lustig. Sie gefallen ihnen. Sie lachen und wollen noch mehr davon hören. Sie verstehen auch ganz gut, worum es in diesen zwei Geschichten geht.
Danach müssen die Kinder schon weggehen, da sie mit der Lehrerin die Weihnachtslieder am Tannenbaum singen möchten. Wir verabschieden uns und machen einen kurzen Ausblick auf die nächste Woche.
Als die Kinder weg waren, haben wir noch eine kurze Reflexion unter uns gemacht. Im Großen und Ganzen sind wir mit der ersten Stunde sehr zufrieden. Frau Ullmann war auch der gleichen Meinung. Sie hat gesagt, wir waren sehr ruhig und haben gut zusammen gearbeitet.
Anschließend haben wir noch einmal kurz den Ablauf der nächsten zwei Stunden besprochen.
Wir freuen uns auf das Theaterprojekt!
- Svetlana Uydanova


